Morgens ist der Bauch flach, abends fühlt er sich prall und aufgebläht an? Wenn das schon länger so geht, sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen.
Ein Blähbauch ist ein häufiges Problem, wird aber oft für vorübergehend gehalten und nicht ernst genommen. Viele tun die Beschwerden als „nur Luft im Bauch“ ab, doch manchmal steckt eine behandlungsbedürftige Erkrankung dahinter.
Mögliche Ursachen
Ein aufgeblähter Bauch kann drei Gruppen von Ursachen haben:
- psychische Belastungen,
- die Ernährung,
- Erkrankungen des Magens und des Darms.
Anhaltende Beschwerden sollten gründlich untersucht und ärztlich abgeklärt werden. Hinter einem scheinbar harmlosen Blähbauch können sich Erkrankungen wie Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Geschwüre, Darmentzündungen (Kolitis) oder auch Krebs verbergen.
Ernährung und Blähbauch
Ein Blähbauch betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Schon im Laufe des Tages verschluckte Luft kann ihn verursachen; ein enger Zusammenhang besteht außerdem mit der Ernährung. Zu den Lebensmitteln, die am häufigsten Beschwerden auslösen, gehören:
- häufiger Kaffee und starker schwarzer Tee,
- frittierte Speisen,
- scharfe und saure Gerichte,
- kohlensäurehaltige Getränke.
Blähbauch und Blähungen sind nicht dasselbe
Ein aufgeblähter Bauch und Blähungen (Darmgase) sind unterschiedliche Beschwerden. Blähungen treten meist nach dem Essen auf, besonders wenn größere Mengen bestimmter Lebensmittel wie Zwiebeln, Linsen, Kichererbsen oder Sesampaste (Tahin) verzehrt wurden.
Was Sie tun können
- Versuchen Sie, Stress zu vermeiden, zum Beispiel durch regelmäßige Bewegung.
- Achten Sie auf Ihren Körper und meiden Sie Lebensmittel, die bei Ihnen Beschwerden auslösen.
- Nehmen die Beschwerden zu, wenden Sie sich unbedingt an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
